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Ich blogge für meine Follower – 5 @doertemotion „Hitler“

November 22, 2011

Hilter.

Als Adolf aufwachte, war es schon wieder 14h und er hatte wie so oft einen üblen Kater. Die Prosecco-Touren mit Jo und Herm wurden immer übler und die letzten Jahre waren nicht spurlos an ihm vorübergegangen, seit er seine Heimatstadt Braunschweig, wo er 1989 das Licht der Welt erblickte, in Richtung Berlin verlassen hatte. An ein Studium war nicht zu denken, dafür fehlte im sowohl das Geld als auch der IQ, das war im klar. Aber egal, Vatter Staat zahlt im ja Hartz4 und den Döner bei Mustafa konnte er sich immer noch leisten. Abends wollte er noch mit den Jungs zum Rosenstolz-Konzert gehen. Davor hatte er ein bisschen Angst, denn es war eine rechtsradikale Demo gegen „Schwuchteln und Kümmeltürken“ angesagt. Aber sie wollten alle zusammen gehen, mit Mustafa, mit Ali und auch Jussi wollte mit, weil er die Diskriminierung seiner Freunde total doof fand. Adolf fühlte sich aber eher dadurch sicher, dass die Polizei die Konzertbesucher schützen wollte.

Er war froh, in diesen Zeiten zu leben, in der eigentlich jeder so leben konnte, er wie es ihm gefiel.

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