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Kalendersprüche, Tag 8. Dingsbums

März 21, 2015

öhm, heute hab ich noch gar keine Lust, was zu schreiben, daher einfach wahllos Fotos. 

    

 

Sätze aus dem Sandstrand, Tag 7. Invasion

März 20, 2015

Eigentlich wollte ich heute ein wenig Literaturkritik betreiben, aber das muss ich leider verschieben, denn es ist etwas bzw jemand dazwischen gekommen.  Ich sage nur ein Wort. Amerikaner.
OH
MY
GOD
Everything is absolutely fantastic,  really amazing!
In den ersten fünf Minuten wurden ein mundgeschnitzter original karibischer Elefant, ein halbes Dutzend Chrom-Nickel Armreifen, zwei Strohhüte, ein Satz Sonnenbrillen, T-Shirt von S bis XML mit „I love Cabarete“ (so heißt der Ort hier),  eine Kiste Zigarren sowie Kokosnüsse, Obst und Nüsschen geshoppt,  als würde morgen die Welt untergehen.
Das muss ich erstmal sacken lassen…

Reisepoesiealbum, Tag 6. Nachtrag

März 19, 2015

Meine Mutter meinte, ich solle doch auch mal die positiven Sachen berichten, sonst denken alle, ich hätte hier keinen Spaß. Darum heute also ein sehr positiver Eintrag.
Das Meer ist angenehm temperiert und das regelmäßige Brandungsrauschen beruhigt ungemein.
Dank der einwöchigen Übung kann ich jetzt den stetigen Wind so berechnen, dass ich gezielt die Pommes am Nachbartisch salzen kann, ein erfreulicher Lernerfolg, den ich mir mit 42 gar nicht mehr zugetraut hatte.
Die Bewohner der umliegenden Zimmer sind angenehm still, das gesamte Publikum ist insgesamt wohlerzogen,  achtsam Strand kommt es kaum zu sonst urlaubsüblichen Tumulten oder gesteigerten Geräuschkulissen.
Jedesmal, wenn ich iPhone oder Tablet auflade, bekomme ich einen kleinen Stromschlag, diese sinnliche Gewissheit trägt ungemein zur Erholung bei – es gibt in unsere Welt ja sonst kaum noch Konstanten. 
Wenn sich am frühen Nachmittag das Meer mit Surfern und Kitesurfern füllt, wimmelt der Horizont vor lauter Segeln und Schimmern, dass es eine wahre Pracht ist. Und wie toll es spritzt und platsch macht, wenn sich jemand Bei Hochgeschwindigkeit zerlegt!
Auch toll ist das kostenlose WLAN, das bis ans Wasser reicht, so kann ich wunderbar mithören, wie Pamela aus Augsburg mit ihrer Freundin aus der Stadtverwaltung Video-chattet, heute gab es in der Kantine Erbsensuppe mit Würstchen,  was Pamela auch gerne gegessen hätte.
So viel positives und das jeden Tag live und in Farbe – ich erhole mich prächtig!
Morgen erzähle ich, was die anderen Leute so lesen, während sie sich sonnen.

karibisches Kauderwelsch – Tag 6. Schubidu im Gummischuh

März 19, 2015

Was treibt Menschen an, die Socklets in Sandalen tragen?
Beide Kleidungsstücke sind einzeln schon ein von der EU anerkannter Grund für Asyl, aber zusammen grenzt das schon stark optisches Senfgas.
Nun gut, ich rege mich einfach zu leicht auf, ich weiß. Dass der Strand jeden morgen geharkt ist will ich nur am Rande erwähnen,  ich habe da die Dame aus Schwäbisch-Gmünd in Verdacht. Die hat auch beim Frühstück gesagt, dass die Flug-Mango beim Lohbichler im Supermarkt schon frische sei als die hier mit den Dellen.
So, die Pflicht ruft – nach vier Tassen landestypischem Kaffee und Tomaten mit roten Zwiebeln wissen Sie, was du heisst…

Anbei noch der geharkte Strand. Wenn es nicht die Dame aus Schwäbisch-Gmünd ist, sind es vielleicht Aliens – who knows…..

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karibisches Kauderwelsch – Tag 6. Schubidu im Gummischuh

März 19, 2015

Was treibt Menschen an, die Socklets in Sandalen tragen?
Beide Kleidungsstücke sind einzeln schon ein von der EU anerkannter Grund für Asyl, aber zusammen grenzt das schon stark optisches Senfgas.
Nun gut, ich rege mich einfach zu leicht auf, ich weiß. Dass der Strand jeden morgen geharkt ist will ich nur am Rande erwähnen,  ich habe da die Dame aus Schwäbisch-Gmünd in Verdacht. Die hat auch beim Frühstück gesagt, dass die Flug-Mango beim Lohbichler im Supermarkt schon frische sei als die hier mit den Dellen.
So, die Pflicht ruft – nach vier Tassen landestypischem Kaffee und Tomaten mit roten Zwiebeln wissen Sie, was du heisst…

Anbei noch der geharkte Strand. Wenn es nicht die Dame aus Schwäbisch-Gmünd ist, sind es vielleicht Aliens – who knows…..

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karibisches Kauderwelsch – Tag 6. Schubidu im Gummischuh

März 19, 2015

Was treibt Menschen an, die Socklets in Sandalen tragen?
Beide Kleidungsstücke sind einzeln schon ein von der EU anerkannter Grund für Asyl, aber zusammen grenzt das schon stark optisches Senfgas.
Nun gut, ich ehe mich einfach zu leicht auf, ich weiß. Dass der Strand jeden morgen geharkt ist will ich nur am Rande erwähnen,  ich habe da die Dame aus Schwäbisch-Gmünd in Verdacht. Die hat auch beim Frühstück gesagt, dass die Flug-Mango beim Lohbichler im Supermarkt schon frische sei als die hier mit den Dellen.
So, die Pflicht ruft – nach vier Tassen landestypischem Kaffee und Tomaten mit roten Zwiebeln wissen Sie, was du heisst…

Anbei noch der geharkte Strand. Wenn es nicht die Dame aus Schwäbisch-Gmünd ist, sind es vielleicht Aliens – who knows…..

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digitale Urlaubskarte, Tag 5 – Risiken des Ruhms

März 18, 2015

Heute habe ich ein wenig verschlafen.
Das liegt nur daran, dass ich gestern mit ein paar Dänen nachhaltig an der Befreiung Kubas gearbeitet habe wobei ich mich immer frage, wie Cola mit Rum der Revolution dienen soll und ob man nach 60 Jahren überhaupt noch von einer Revolution sprechen kann oder ob es nicht eher ein Zustand ist, aber egal.
Mittlerweile habe ich auch herausgefunden, Marmeladentoasts Vormittags das Meer den Badenden und nachmittags den Wassersportlern gehört. Nachmittags frische der Wind derart auf, dass die Wellen recht hoch und kräftig werden. Eine dieser kräftigen hat mich ganz gut durchgenudelt und jetzt verstehe ich auch, warum Socken in der Waschmaschine verschwinden – bei dem ganzen drunter und drüber kann man schnell die Orientierung verlieren und weiß dann einfach nicht mehr, wo der Ausgang ist.
Heut schreibe ich vielleicht einen Reimepos über die deutsche Mittelschicht im Urlaub, der Arbeitstitel ist ‚Dicklich im Dickicht der Palmen‘.
Viva Fidel!

Ach, ein Foto habe ich auch noch.
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Unwägbarkeiten des Urlaubs, Tag 4, Beachlive

März 17, 2015

Ein Tag am Strand ist lang und will gut geplant sein.
Nach drei Tagen kann ich meine miturlauber ganz gut einschätzen.  Das Pärchen, das zum Frühstück drei Marmeladentoasts mit abgeschnittenen Rädern isst (sie sehen aus, als würden sie Thomas und Andreas heißen, obwohl es Mann und Frau sind) und jeden Tag die gleichen Liegen nutzt z.b plante sicher nicht damit, dass ich ‚ihre‘ Liegen besetze,  aber das Umdenken hält jung im Kopf, auch wenn sie erstmal blöd aus der Wäsche geguckt haben. A propos Wäsche – das Phänomen,  dass Badehosen immer kleiner werden, je älter der Träger ist, wurde auch noch nicht wissenschaftlich untersucht…
Klein sind in der Regel auch Bikini-Höschen und wenn die Trägerin 6 mal nacheinander an der selben Stelle von einer brechend Welle umgerissen wird, hat sie es auch nicht anders verdient als dass ihr Höschen alleine an den Strand gespült wird.
Wie es sich für Urlaubsregionen gehört wird auch hier viel Schnickschnack angeboten. Von landestypischen Schnitzereien (Elefanten, Pferde, Wildgänse – was man so gemeinhin mit der Karibik assoziiert) über echten Silberschmuck, handgeknüpfte Freundschaftsbändchen bis zu Massagen. Natürlich gibt es Friseure,  die meist jungen blonden Mädchen Rasta-Frisuren auf die Kopfhaut knüppeln. Wie mir ein Barmann sagte, ist diese Frisur in der Karibik kein Zeichen für Schönheit oder Fruchtbarkeit mehr, sondern das Symbol für besonders dumme Touristen. Ich kann den Mann voll und ganz verstehen.
Dann ist da noch Moses, ein uraltes, zahnloses Männchen mit weißem Bart, der mit einer Stimme wie ein Papagei ‚Coconut, fresh Coconut ‚ krächzend über den Strand schlurft. Gestern hat ihm dann einer der Holländer keine Coconut,  sondern die Machete abgekauft,  mit der Moses die Coconut trinkfertig köpft. Der Holländer hat dann eine Flasche Bier geköpft und ich schlafe jetzt etwas unruhiger.
Insgesamt bin ich frohen Mutes, dass ich auch heute wieder alle geplanten Punkte meiner todo Liste erledigen werde.
Hier die Liste:

Bis Morgen!

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Urlaubslogbuch, Tag 3 – Erkenntnisse vom Frühstück

März 16, 2015

Andere Länder andere Sitten. Hier eine kurze Abhandlung über das Verhalten verschiedener Nationen am hiesigen Frühstücksbuffet.
Die Deutschen nutzen das Frühstück zum Erfahrungsaustausch und dem Teilen von Erkenntnissen:
Zimmer ohne Meerblick haben keinen Meerblick
Die Klimaanlage ist zu laut
Die Sitzkissen sind nach dem Regen nass
Das Omelett hat nur zwei Eier
Die Früchte sind nicht ausgeschildert,  man weiß gar nicht, was man da isst
Ist der Schinken bio?
Wo ist die Soja-Milch?
Der Toaster hat keine unterschiedlichen Toaststufen
Einige vom Personal können nichtmal deutsch

Die Franzosen sind fröhlich und bestellen sich eine Flasche Wein – pourquoi pas,  ist ja schließlich Urlaub.

Die Holländer sind einfach nur froh, dass sie die Nacht am Rumfass überlebt haben, darum gibt’s nur Kaffee und Poffertjes,  die aber reichlich.

So, jetzt muss ich ins Meer.

Urlaubsbericht, Tag 2

März 15, 2015

Ui, was für ein ätzend langweiliger Titel, aber nun gut, ich hab ja noch ein bisschen Zeit, mich zu steigern.
Heute war ich Frühstücken und im Meer.
Damit wäre das Thema eigentlich schon durch, man soll ja nicht zu vielen die ersten Tage packen… Praktischerweise gab es gerade noch einen karibischen Platzregen, was die träge Masse der Gäste zu wieselflinken Panikhäschen hat mutieren lassen. Ihnen lieber stoisch, oder positiv gesagt, mit karibischem Laissez-fair nass geworden. Beim Beachvolleyball habe ich den Move „harvesting the coconut“ erfunden und ich habe leichten Muskelkater an den großen Zehen – dieses Geschlurfe in Flipflops muss sich der mitteleuropäische Normzeh erst antrainieren…
Anbei noch ein Schnappschuss vom Regen.

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